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Neben
dem Bereich des aeroben Ausdauertrainings, dem Bewe-lichkeitstraining
und auch dem Kräftigungsbereich ist der Bereich der Koordinative
Fähigkeiten einer der herausragenden
Schulungs- momente des Aerobictrainings
in den verschiedenen Spielformen.
Die Definition sowie die Umsetzung in die Trainingspraxis
Koordination ist ein Prozeß, bei welchem der ganze Mensch integriert
ist. Die Eigenschaften welche unter dem Oberbegriff Koordination zusammen-
gesetzt sind sind so vielfältig wie keine andere Eigenschaft des
Menschen.
Alle Sinne des Menschen können mit koordinativen Übungen trainiert
werden. Aerobic verbindet viele der Möglichkeiten der Koordination:
Differenzierungsfähigkeit
Feinabstimmung einzelner Teilkörperbewegungen in der Gesamtbewegung.
Komplexe Krafttrainingsübungen mit Maschinen, Hanteln und in der
Funktionsgymnastik, Einfache, alltägliche Bewegungen (z.B. Bücken,
Einbeinstand) auf dem Therapiekreisel, Rebound, Posturomed.
Gleichgewichtsfähigkeit
Erhaltung oder Wiederherstellung des Körpergleichgewichts bei wechselnden
Umwelt- bzw. Situationsbedingungen. Gleichgewichtsübungen auf dem
Therapiekreisel, beim Rebounding, Slide, Step...
Kopplungsfähigkeit
Kombination und Organisation von Teilkörperbewegungen untereinander
in ihrem zeitlichen, räumlichen und dynamischen Ablauf. Kombination
Bein- und Armbewegungen bei Aerobic. Aufbau von Choreografien, Übungen
mit und auf dem Therapiekreisel...
Orientierungsfähigkeit
Bestimmung der Veränderung der Lage und Bewegung des Körpers
im Raum, sowie die raumorientierte Steuerung der Bewegung. Choreografien
mit Drehungen, Wendungen, Umspringen usw.
Reaktionsfähigkeit
Schnelle und angepaßte Ausführung von Bewegungen auf verschiedene
Signale oder Reizsituationen. Bewegung auf Musik oder Zeichen des Aerobictrainers.
Rythmusfähigkeit
Erfassen, Wahrnehmen, Speichern und Umsetzen eines vorgegebenen Rythmus.
Bewegung auf Musikrhythmus im Aerobic und den verschiedenen GroupXercises.
Umstellungsfähigkeit
Neue Aerobic-Choreographie - Kabelziehen mit Therapiekreisel als Standfläche
der Füße. Bewegungsanpassung auf Situationsänderungen
Hindernisparcours beim Inline-Skaten.
Die Steigerungsformen der Koordination in wenigen
Sätzen erfaßt:
Von einfachen zu komplexen Bewegungen.
Von bekannten zu unbekannten Bewegungen.
Von leichten zu schwierigen Bewegungen.
Umgesetzt in Bewegungen bzw. Steigerungen sieht das zB. so aus:
Vom Liegen ins Sitzen in den Stand
und in die Bewegung.
Vom Zweibeinstand zum Einbeinstand.
Zuerst mit geöffneten, dann mit geschlossenen
Augen.
Vom stabilen zum labilen Untergrund.
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